Der Ratgeber für den alleinerziehenden Vater. Das unverzichtbare Handbuch.

Der Ratgeber für alleinerziehende Väter.
Vater sein ist nicht schwer, alleinerziehend dagegen sehr. Wenn Männer die Erziehung allein übernehmen (müssen), merken viele, dass sie an ihre Grenzen stoßen. Dieser Ratgeber bündelt die Erfahrungen von Single-Papas und gibt wertvolle Tipps für alle Lebenssituationen von Haushalt bis Erziehung, von Unterhaltszahlungen bis Sex. Dieser Ratgeber macht Kinder froh und die Väter ebenso. (Verlagstext).
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Der Ratgeber für alleinerziehende Väter www.allein-vaeter.de

Wie dieses Buch entstand


Als ich selbst – völlig unvorbereitet und überraschend – zum alleinerziehenden Vater wurde, das war 2004, versuchte ich, mich ein wenig über das Thema zu informieren. Was ich an Büchern fand, war veraltet, altbacken und/oder nur aus Frauenperspektive geschrieben.

Kids zu HauseKurz: es gab nichts, was einem wirklich ein Gefühl und eine realistische Einschätzung davon geben konnte, wie das Leben als Single Daddy so ist. Da ich Journalist bin, lag es nahe, selber ein Buch zum Thema zu schreiben. Der humboldt-Verlag, mit dem ich gerade wegen anderer Projekte im Gespräch war, war an dem Thema interessiert. Das Buch ist nun fertig – und inzwischen haben wir alle mehr denn je das Gefühl, dass das Thema im Trend liegt und wir einen Nerv getroffen haben.
Im Laufe meiner Recherche habe ich 25 alleinerziehende Väter aus ganz Deutschland interviewt. Gefunden habe ich sie über (zum Teil sehr engagiert gemachte) Internet-Portale wie www.vatersein.de, www.allein-erziehend.net oder www.pappa.com

Ein kleines “Standardwerk”


Das Ergebnis ist ein Buch, das es so bisher nicht gab: Die gesammelten Erfahrungen alleinerziehender Väter, eine fundierte Datenbasis, plus authentische, erlebte Stories, sei es beim Kinderarzt, vor Gericht oder in der Schule. Oder, wie mein Verlag es beschreibt: “Dieser Ratgeber bündelt die Erfahrungen von zahlreichen Single-Papas und liefert wertvolle Tipps zu allen Lebenssituationen. Von ‘Haushaltskram’ und ‘Erziehung’ bis ‘Unterhaltszahlungen’ und ‘Sex’: Das perfekte Buch für alle alleinerziehenden Väter.”

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Der Single-Papa, die unbekannte Spezies

Immer mehr Männer in unserer Gesellschaft machen eine ganz neue Erfahrung: die des alleinerziehenden Vaters. Es ist eine Erfahrung, die schockiert, verstört und gleichzeitig bereichert.
(...)
Die Zahl der Alleinerziehenden-Haushalte nimmt insgesamt zu: Laut Statistischem Bundesamt gibt es in Deutschland mehr als 2,5 Millionen Alleinerziehende, davon sind rund 2,2 Millionen Mütter und rund 330.000 Väter. Oder anders gesagt: Rund 87 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen, 13 Prozent sind Männer. Es wird aber vielleicht nur noch ein paar Jahre dauern, und die Single-Daddys knacken die 20-Prozent-Grenze. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Trennungstendenz steigt weiter, etwa jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden, bald wird es jede zweite sein. Zudem gleicht sich die berufliche Situation von Männern und Frauen weiter an. Dass beide (teilzeit-)berufstätig sind oder sich im Erwerbsleben abwechseln, ist keine Seltenheit mehr. Neben Phasen des Berufslebens treten solche von Arbeitslosigkeit, Umorientierung oder Erziehungszeit, auch für Männer. Patchwork wird zur Normalität, und zwar für Frauen und Männer gleichermaßen.
(...)
Langsam tritt der alleinerziehende Vater ins Rampenlicht, lässt sich betütteln, bedauern, bewundern oder studieren. Und gerade Wissenschaft und Politik haben riesigen Nachholbedarf, denn bis vor kurzem wurde komplett ignoriert, dass es sowas wie Single-Daddies überhaupt gibt. Mehr lesen »

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Urplötzlich allein mit Kids

Was würden Sie machen, wenn Sie nichtsahnend von der Arbeit nach Hause kommen und Ihre Wohnung versinkt im Chaos, es sieht nach Umzug aus. Von Frau und Kind keine Spur. Auf dem Küchentisch finden Sie einen Zettel: „Der Kleine ist bei der Nachbarin. Hole ihn ab!” Das klingt ganz schön beängstigend, oder? Viele Fälle, die mir erzählt wurden, sind so oder noch viel dramatischer verlaufen. Dieses Kapitel ist also kein besonders heiteres. Es hat mit Tränen, Trennung, Schmerz und Schock zu tun. Und doch gehört es hierher. Denn damit fängt alles an.


Lars (37) aus Heidelberg hat es so erlebt: Die Ehefrau fährt in Urlaub – und kommt einfach nicht zurück. Der alleinerziehende Vater (mit Sohn Tim , 7) erinnert sich: „In unserer Beziehung kriselte es, wir hatten uns irgendwie ‚entliebt’, alles war anstrengend und belastend geworden. Meine Frau schlug vor, einmal alleine in Urlaub zu fahren. Für zehn Tage nach Lanzarote. Sie wolle durchatmen, sagte sie. Weg von allem und einen klaren Kopf bekommen. Ich bin selbstständiger Versicherungsvertreter und kann mir meine Zeit einigermaßen einteilen. Tim war damals fünf Jahre alt und vormittags sowieso im Kindergarten. Also ließ ich meine Frau ziehen. Ich hoffte wirklich, dass nach dem Urlaub zwischen uns alles wieder besser laufen würde. Aber nach einer Woche bekam ich eine E-Mail von ihr. Sie schrieb, sie werde vorläufig nicht wiederkommen und ich solle mich alleine um Tim kümmern. Mir zog es den Boden unter den Füßen weg. Ich versuchte, sie anzurufen, schrieb E-Mails – ich erreichte sie nicht mehr. Sie tauchte für zwei Monate völlig ab, erst dann meldete sie sich wieder. Inzwischen weiß ich, dass sie mit ihrem neuen Lebenspartner auf Gomera lebt. Sie schwört, dass sie unseren Sohn liebt, aber sie könne nicht zu mir zurück. Das ist jetzt alles fast zwei Jahre her. Nächsten Monat ist der Scheidungstermin, zwischendurch hat sie Tim nur zweimal gesehen.”

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Erstaunliche neue Erfahrungen

(...)

Der Spielplatz zum Beispiel


Bei mir war das so: Früher hatte ich diesen Spielplatz nur aus der Ferne gesehen, wenn ich zufällig mit dem Auto auf dem Weg zu einem beruflichen Termin vorbeifuhr. Ich mied ihn eigentlich wie die Pest. Die vielen Kinder! Das Geplärr und Geschrei, eine Tortur! Später dann, als ich mit meinen beiden Töchtern alleine war und die beiden noch im Spielplatzalter, wurde der nachmittägliche Gang dorthin fast zur Gewohnheit. Plötzlich fielen mir noch andere Sachen auf als das Kindergeschrei: Die jungen, hübschen Frauen. Es wimmelte von Frauen. Im Sommer legten sie sich mit Decken auf die Wiese neben den Sandkasten mit einem guten Schmöker – während der Filius sanft zum Spielen geschubst wurde. Oder sie setzten sich zusammen, öffneten eine Flasche Prosecco und packten ihre Schnittchen aus.

Diese Frauen machten wirklich das Beste aus Ihren tristen Hausfrauen-Nachmittagen. Manchmal radelte ein abgehetzter Anzugträger vorbei und winkte einer der Frauen zu. Sie winkte lächelnd zurück und nippte an ihrem Prosecco. Bei sehr vielen dieser Frauen aber winkte niemand. Denn in einer Stadt wie München sind rund ein Drittel der Frauen auf so einem Spielplatz Alleinerziehende. Solo. Single-Frau mit Kind. Und als Single-Papa ist man dann, ohne es zu wollen – und ehe man sich versieht -, der Hahn im Korb).

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Im Dschungel neuer Begriffe

Nachdem Sie zum alleinerziehenden Vater „mutierten” – wie auch immer es dazu kam – werden Sie sich mit ganz neuen Begriffen auseinandersetzen müssen, die vorher in Ihrem Leben überhaupt keine Rolle spielten. Ein paar davon heißen Umgangsregelung, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Alltagssorge, gemeinsames oder alleiniges Sorgerecht, Unterhaltsvorschuss, Trennungs- und Ehegattenunterhalt und sofort. Hier eine kurze Anleitung für den Schnellstart.

Das gemeinsame Sorgerecht ist heute bei einer Trennung der Eltern der Regelfall. Seit Einführung dieses neuen Modells im Jahr 1998 hat es sich etabliert und auch bewährt. Das alleinige Sorgerecht, das davor üblich war (und in der Regel der Mutter zugesprochen wurde), wird heute nur noch in sehr gut begründeten Ausnahmefällen von Richtern angeordnet. Sicher, auch wenn Sie Ihre Expartnerin zunächst einmal zum Teufel wünschen, der Gesetzgeber sieht in der gemeinsamen Sorge auch einen gewissen erzieherischen Faktor, der darauf einwirkt, dass die Expartner ihre Paarkonflikte außen vor lassen und stattdessen daran denken, was für das Kind/die Kinder das Beste ist. Studien zeigen tatsächlich, dass es sich letztlich positiv (für das Kind/die Kinder) auswirkt, wenn beide Eltern in die Verantwortung einbezogen werden, auch wenn sie zunächst oft erst in das gemeinsame Boot gezwungen werden müssen. Die positiven Effekte sind messbar. Allerdings gibt es in manchen Fällen auch gute Gründe, die deutlich gegen ein gemeinsames Sorgerecht sprechen. Die muss man aber vor dem Richter darlegen. Mehr lesen »

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Wie die Ex mit dem Umgang umgeht

Der unschöne juristische Begriff „Umgang” drückt etwas zutiefst Emotionales aus: den Wunsch eines Kindes, seine Eltern auch nach einer Trennung oder Scheidung nicht zu verlieren, das Recht, sie regelmäßig zu sehen und als Vater und Mutter zu behalten – auch wenn sie nun nicht mehr als Paar zusammen sind. Und wechselseitig den Wunsch des von den Kindern getrennten Elternteils, diese regelmäßig sehen zu können.
Weil diese Wünsche oft nicht ohne Hilfe durchgesetzt werden können, gibt es als rechtliche Handhabe das Umgangsrecht. Es gibt Kindern ohne weitere Voraussetzungen das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil. Und andererseits hat jeder Elternteil ohne weitere Voraussetzungen ein Recht (und eine Pflicht) auf Umgang mit seinem Kind.
Was in der Theorie einfach und plausibel klingt, ist in der Praxis oft extrem schwierig umzusetzen. Schuld sind die Emotionen, die hochkommen, wenn man dem Expartner begegnet oder auch nur mit ihm telefoniert. Schuld ist die oft nicht abgearbeitete Paar-Beziehung. Man hat sich ja nicht grundlos getrennt. Vielleicht sind schlimme Dinge passiert: Lügen, Betrug, Beleidigungen, emotionale oder sogar echte Schläge. – Das Kind/die Kinder können dafür zwar nichts, sind aber doch oft die Leidtragenden, weil die Erwachsenen keine vernünftigen Absprachen, keine faire Umgangsregelung finden können.

Umgangsrecht—§ 1684 BGB: Umgang des Kindes mit den Eltern
(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.
(2) Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Entsprechendes gilt, wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.
(3) Das Familiengericht kann über den Umfang des Umgangsrechts entscheiden und seine Ausübung, auch gegenüber Dritten, näher regeln. Es kann die Beteiligten durch Anordnungen zur Erfüllung der in Absatz 2 geregelten Pflicht anhalten.
(4) Das Familiengericht kann das Umgangsrecht oder den Vollzug früherer Entscheidungen über das Umgangsrecht einschränken oder ausschließen, soweit dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Eine Entscheidung, die das Umgangsrecht oder seinen Vollzug für längere Zeit oder auf Dauer einschränkt oder ausschließt, kann nur ergehen, wenn andernfalls das Wohl des Kindes gefährdet wäre. Das Familiengericht kann insbesondere anordnen, dass der Umgang nur stattfinden darf, wenn ein mitwirkungsbereiter Dritter anwesend ist. Dritter kann auch ein Träger der Jugendhilfe oder ein Verein sein; dieser bestimmt dann jeweils, welche Einzelperson die Aufgabe wahrnimmt. Mehr lesen »

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Grausamer Haushaltskram

Wenn in den ersten Wochen Ihres Single-Papa-Daseins Ihr Haushalt aus den Fugen gerät, wenn die Schmutzwäsche den Eingang zum Badezimmer blockiert und die Küchenspüle schon so voll ist, dass an Abspülen gar nicht mehr zu denken ist – nehmen Sie es gelassen. Wahrscheinlich sind Sie nicht für diesen Haushaltskram geschaffen. Männer sind halt nun mal nicht für das Abspülen, Wäschewaschen und Fensterputzen gemacht. (Frauen natürlich auch nicht. Aber sie haben doch um einiges mehr an Erfahrung darin.)

Außerdem haben Sie jetzt auch Wichtigeres zu tun: Geben Sie Ihren Kindern emotionale Nähe und Stabilität. Blenden Sie vorübergehend das chaotische Umfeld aus und schauen Sie Ihrem Kind in die Augen. Was sehen Sie darin? Angst, Verzweiflung, Schmerz, Traurigkeit? Oder ein lustiges Kinderlachen? Manche Kinder sind stabiler, wenn es um die Trennung von einem Elternteil geht, andere ziehen sich zurück, werden traurig und depressiv.
(...) Mehr lesen »

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Frauen zahlen keinen Unterhalt

Der Kindesunterhalt ist eine Unterform des Verwandtenunterhalts, der hauptsächlich in den Paragraphen 1601 bis 1615 des BGB geregelt ist. Einfach ausgedrückt besagt er, dass Verwandte in gerader Linie sich zu unterstützen haben. Eltern kommen der Unterhaltspflicht gegenüber ihren Kindern dadurch nach, dass Essen auf den Tisch gebracht, Kleidung gekauft und alles weitere getan wird, damit die Kinder leben und gedeihen können (Juristen nennen das „Naturalunterhalt”). Sind die Eltern jedoch getrennt, dann leben die Kinder meist nur bei einem Elternteil. Dem anderen wird dann ein „Barunterhalt” abverlangt. Er muss Unterhalt „durch Entrichtung einer Geldrente gewähren” (§ 1612 Abs. 1 BGB). (...)

Untersuchung zu Unterhaltszahlungen


Säumigen Zahlern kann aber nicht nur zivilrechtlich auf die Finger geklopft werden: Denn „wer sich seiner gesetzlichen Unterhaltspflicht entzieht, sodass der Lebensbedarf des Unterhaltsberechtigten gefährdet ist oder ohne die Hilfe anderer gefährdet wäre, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.” So drastisch droht Paragraph 170 des Strafgesetzbuches. Mehr lesen »

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Vor Gericht: Gleiches Recht für keinen

„Auch nach der Novellierung des Familienrechts im Jahr 1998 wird bei den Gerichten der Grundsatz vertreten: Lieber eine schlechte Mutter als einen guten Vater. Mit Gleichheit hat das nichts zu tun, sondern eher damit, dass sich die Gerichte schwer tun, alt eingefahrene Gleise zu verlassen.” Stellvertretend für viele sagt dies ein alleinerziehender Vater aus Berlin. Der Kampf um seinen Sohn war vergleichsweise kurz: ein Jahr.

Auf meinem Schreibtisch stapeln sich Erzählungen von Männern, die ihre Erlebnisse vor Gericht als drastische Ungerechtigkeiten erlebt haben. Sie berichten von unterschiedlichem Recht, je nachdem, ob ein Verhalten der Frau (Mutter) oder des Mannes (Vater) beurteilt werden soll. Detaillierte wissenschaftliche Untersuchungen dazu gibt es keine, erst recht keine Beweise. Die Berichte der Betroffenen sind aber eindeutig, und neuere wissenschaftliche Arbeiten deuten so ein Rechtsgefälle zumindest an.
(...)
Die Ungleichbehandlung bezieht sich nicht nur auf Sorgerechts-Streitigkeiten, sondern ebenso auf Umgangs-, Unterhalts- und alle sonstigen strittigen Fragen zwischen den getrennten Eltern. Beim Sorgerecht und dem für die praktische Lebensführung entscheidenden Aufenthaltsbestimmungsrecht gibt es aber naturgemäß die größten Dramen und schlimmsten Skandale. Mehr lesen »

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