Frauen zahlen keinen Unterhalt

Der Kindesunterhalt ist eine Unterform des Verwandtenunterhalts, der hauptsächlich in den Paragraphen 1601 bis 1615 des BGB geregelt ist. Einfach ausgedrückt besagt er, dass Verwandte in gerader Linie sich zu unterstützen haben. Eltern kommen der Unterhaltspflicht gegenüber ihren Kindern dadurch nach, dass Essen auf den Tisch gebracht, Kleidung gekauft und alles weitere getan wird, damit die Kinder leben und gedeihen können (Juristen nennen das „Naturalunterhalt”). Sind die Eltern jedoch getrennt, dann leben die Kinder meist nur bei einem Elternteil. Dem anderen wird dann ein „Barunterhalt” abverlangt. Er muss Unterhalt „durch Entrichtung einer Geldrente gewähren” (§ 1612 Abs. 1 BGB). (...)

Untersuchung zu Unterhaltszahlungen


Säumigen Zahlern kann aber nicht nur zivilrechtlich auf die Finger geklopft werden: Denn „wer sich seiner gesetzlichen Unterhaltspflicht entzieht, sodass der Lebensbedarf des Unterhaltsberechtigten gefährdet ist oder ohne die Hilfe anderer gefährdet wäre, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.” So drastisch droht Paragraph 170 des Strafgesetzbuches.
Für Männer ist es eine Binsenweisheit: Hat man ein uneheliches Kind oder ein Kind aus erster Ehe, wird man – kommt man der Zahlungspflicht nicht nach – gejagt bis zum Nordpol. Und dort bittet dann der Gerichtsvollzieher auf dem Husky-Schlitten zur Taschenpfändung. Und wer sich jahrelang weigert, zu bezahlen, wandert in den Knast. Für Frauen gelten zwar dieselben Gesetze wie für Männer, dennoch schaffen es viele (mit Geschick, verwinkelten Argumenten oder Tränen), sich vor den Unterhaltszahlungen zu drücken.
Eine Studie für das Bundesjustizministerium lässt folgenden Schluss zu: 65 bis 75 Prozent der unterhaltspflichtigen Frauen…
(...)

Umfrage – welche Frau zahlt Unterhalt?


Alleinerziehende Väter machen sich über dieses Ungleichgewicht natürlich Gedanken. Auf einschlägigen Internet-Foren für Alleinerziehende findet man regelmäßig Fragen und Diskussionen wie diese: Frage eines Forum-Teilnehmers: „Hallo, mich interessiert, ob Ihr selbst Unterhalt von der Kindsmutter erhaltet oder ob Ihr einen solchen Fall kennt. Ich habe den Eindruck, die juristische Praxis hinkt der gesellschaftlichen Entwicklung hinterher.”
Antwort 1: „Hallo zusammen, meine (Ex-)Frau zahlt keinen Unterhalt, die Frau meines Kumpels zahlt keinen Unterhalt … Ich kenne persönlich keine Mutter, die Unterhalt bezahlt …”
Antwort 2: „Nein, die Mutter zahlt nicht … Ich habe von vielen Frauen gehört, die sich davor drücken, prozentual noch mehr als die Männer.”
Antwort 3: „Ich bin auch alleinerziehender Vater. Die Mutter des Kindes zahlt keinen Cent Unterhalt, trotz Selbstständigkeit. Ich habe einen Gerichtstitel erwirken und pfänden lassen – bisher alles ohne Erfolg …”
Antwort 4: „Die Mutter meines Sohnes hat noch nie einen Cent Unterhalt bezahlt. Darüber hinaus hat sie auch keinerlei Anstalten gemacht, das Kindergeld herauszurücken, sondern behält dies seit nunmehr über fünf Jahren. Sie zahlt also nicht nur nichts, sondern kassiert auch noch. Bisher hatten wir das schulterzuckend unter der Rubrik ‚der Preis der Freiheit’ abgelegt, langsam ist es hier aber finanziell auch nicht mehr so üppig und fängt an weh zu tun.”

Warum sind Frauen so unwillige Unterhaltszahlerinnen?


(...) Oft haben Frauen auch das Gefühl, sie hätten in Ihrer Beziehung/Ihrer Ehe genug „draufgezahlt”, zwar nicht materiell, aber ideell. Vielleicht haben sie tatsächlich ihre Karriere geopfert, um für die Kinder da zu sein. Vielleicht ist es nur das diffuse Gefühl, sie hätten möglicherweise ohne den inzwischen ungeliebten Partner im Leben mehr erreicht. Und diesem wollen sie jetzt nicht auch noch Geld hinterherschmeißen. Der Denkfehler dabei ist: Das Geld steht nicht dem Expartner zu, sondern dem Kind/den Kindern. Darüber hinaus scheint es, dass die althergebrachten Rollenmuster implizit bei vielen Frauen doch noch vorhanden sind, und sei es nur im Unterbewusstsein. „Warum soll ich denn Unterhalt bezahlen? Ich bin doch die Mutter!”, musste sich ein alleinerziehender Vater von seiner ansonsten durchaus emanzipierten Exfrau sagen lassen.
Das spielt aufs Beste zusammen mit dem sehr traditionellen Denken bei Ämtern und Gerichten. Dort wird Unterhalt auch heute noch fast automatisch mit einer Forderung an den Mann gleichgesetzt. All diese Faktoren, die in die gleiche Richtung wirken, unterstützen die Frauen schließlich bei ihrer laxen Einstellung zum Bezahlen.
Aber auch wir Männer tragen dazu bei, dass die Situation so ist. Denn wir könnten ja die Mühlen des Gesetzes bis zum bitteren Ende laufen lassen. Da aber setzt bei uns dann oft eine Beißhemmung ein. Typisch der Ausspruch von Martin, nachdem einige Monate vergangen waren: „Still ruht der See, und das ist mir auch ganz recht.” Wir sind also schon froh, wenn wir in Ruhe gelassen werden. Wenn sie, die Ex, nicht bezahlt, dann nehmen wir das hin, denn eigentlich wollen wir auf ihr Geld sowieso nicht angewiesen sein. Es basteln also alle Beteiligten am Status quo mit. Und die Frauen haben keinen Grund, daran etwas zu ändern.

Im Buch:
• Düsseldorfer Tabelle
• Untersuchung zu Unterhaltszahlungen
• Keule Ehegattenunterhalt
• Das reflexhafte Handeln der Anwälte
• Trostpflaster Unterhaltsvorschuss
• Warum sind Frauen so unwillige Unterhaltszahlerinnen?

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19 Kommentare

  1. Swetlana
    Erstellt am 18. Januar 2017 um 01:06 | Permanent-Link

    Ich versuche mich seit knappen 6 Jahren scheiden zu lassen. Eigentlich war ich und mein Mann uns drüber einig, daß wir im Guten auseinander gehen. Wir waren uns drüber einig, daß das gemeinsame Kind bei mir bleibt,daß das gemeinsame Haus verkauft wird, der Gewinn vom Hausverkauf durch 2 geteilt wird, da ich auch immer berufstätig war wärend meiner Ehe , und es sich um eine Zugewinngemeinschaft handelte. Leider kam alles anders … Ich wurde nach dem Verkauf unseres Hauses quasi rausgeworfen mitten im Winter zusammen mit meinem 10 jährigem Sohn. Wir mussten eine Unterkunft suchen bei Freunden und Verwandten. Endlich hatten wir eine Wohnung in der Nähe der Schule meines Sohnes gehabt , toll eingerichtet, mein Kind fand neue Freunde, und füllte sich sehr wohl. ..Mein Mann hat angefangen sich von seiner Unterhaltspflicht zu drücken, den Unterhalt reduziert, gezahlt nur nach seiner Laune. .. schließlich überredete er meinen Sohn zu ihm zu ziehen, da er da angeblich besseres Leben haben würde. Seit 3 Jahren lebt er bei ihm .das Kind ist sich selbst überlassen , hat jeden Tag 2 std den Weg zur Schule, von der Versorgung wie putzen oder kochen ist gar nicht die Rede…. das schlimmste ist , mein Kind leidet an einer schweren Lungenerkrankung, die stets einer ärztlichen Kontrolle bedarf. Der Vater kümmert sich nicht drum…. ich kämpfe seit mehreren Jahren um das Recht für mein Kind und mich. Bin ständig beim Anwalt. ... komme nicht zu meinem Recht. Meine finanzielle Mitteln sind erschöpft, gesundheitlich sehr angeschlagen ,bin deswegen kurz davor meinen Job zu verlieren. ...verschuldet , aufgrund der Situation , die knappe 6 Jahre ungelöst bleibt trotz Gericht und Anwalt. Wer kann mir einen Rat geben ? Was soll ich denn tun??? Nur weil mein Mann im guten Licht steht, bei der Caritas arbeitet, mit dem Jugendamt gut ist ??? Wo bleiben denn hier die Gesetze? Wer kann mir einen guten Rat geben?

  2. buebi
    Erstellt am 28. Januar 2014 um 12:02 | Permanent-Link

    Könnt ihr unsere Gesetze verstehen? Ich habe meiner Exfrau eine Ausbildung über 4 Jahre zahlen müssen (40.000€). Zusätzlich habe ich die beiden Kinder. Seit ihrem Abschluss ist sie arbeitslos, bzw. lebt von Bareinnahmen, die offiziell nicht deklariert werden. Die Kinder leben seit 8 Jahren bei mir. Bisher wurde nicht einen Cent Kindesunterhalt bezahlt. Mit der Begründung, ich habe die Mittel, um für die Kinder sorgen zu können.

  3. marscho
    Erstellt am 29. Juli 2013 um 18:54 | Permanent-Link

    Guten Tag alle zusammen, ich habe aufmerksam einige Kommentare gelesen, teilweise mit Verständnis und teilweise mit Wut im Bauch. Ich seit 2,5 Jahre getrennt und seit 1,5 Jahren geschieden, mein Sohn lebt bei mir und die Tochter bei der Mutter. Meine EX hat mich nach 18 Jahren Ehe betrogen, ist mit dem neuen Partner zusammen, er Anwalt, hat ein Haus und möchte die Vaterrolle ausfühlen und mich zum Zahlvater degradieren. Meine EX hat mich betrogen und nicht ich Sie, wieso sollte ich dann Trennungsunterhalt zahlen, aus welchem Grund? Ich wollte diesen Weg nicht und ich habe es rechtlich mit viel Nerven und Geld durchgesetzt. Sie hat sich geweigert zu arbeiten, Sie hat bereits einen Monat nach der Trennung eine Ganztagsstelle ablehnt und das war ihr Verhängnis, die Kinder sind 12 und 9 (damals 9 und 6) gingen in den Hort und Sie hätte voll arbeiten können. Für die Kinder habe ich Ihr € 800 (bereinigt) angeboten, das war ihr zu wenig, sie wollte das was ihr zusteht. Ich habe dann den Sohn auf meine Seite gezogen und dieser wohnt jetzt bei mir, habe gedacht Unterhalt für die Kinder die ich sehr liebe wäre jetzt ausgeglichen, ein Irrtum. Sie fing an zu fordern, ich würde ja schließlich mehr verdienen, sie 32 Stunden in der Woche und ich als Freiberufler 60 Stunden. Das Ergebnis davon, man drückt sein Einkommen und man hat als Freiberufler einige Möglichkeiten. Wieso soll es mir schlechter gehen als Ihr, sie wohnt in einem Haus und ich muss noch Unterhalt abdrücken, der neue Partner profitiert davon, dass ich zahle. Wie pervers ist das? Ich zahle und er sitzt am Tisch und frisst von Lebensmittel die ich indirekt bezahlt habe. Ich bin bereit zu geben, jedoch kein Geld, ich kaufe Kleidung für die Tochter oder das was sie braucht, jedoch kein Geld.

  4. Wolfgang Martin
    Erstellt am 19. April 2013 um 08:01 | Permanent-Link

    Hallo, Männer-Väter,
    ich bin Vater von drei wunderbaren Kindern, deren Mutter alkoholkrank ist.
    Nach der Trennung – die Kinder wurden ihr trotz mehr als zehnmaliger Notarzteinsätze nicht entzogen – habe ich regelmäßig Unterhalt gezahlt.
    Als dann zuerst der Älteste, in 2010 unser zweiter Sohn zu mir zog, hat die Kindesmutter keinen Cent Unterhalt gezahlt, wohl aber für ihre Tochter eingefordert.
    Mittlerweile ist der Beistand des Jugendamtes dran, doch ihre RA`in erklärt, sie sei nicht leistungsfähig.
    Eine Mär, die Gesellschaft werde humaner, wenn mehr Frauen in Leitungsfunktionen kämen bzw.in gesellschaftlichen Politikfeldern agierten.

  5. Carsten
    Erstellt am 7. April 2013 um 11:59 | Permanent-Link

    Hallo auch ich habe beide Kinder bei mir, meine ex lebt mit ihrem Neuen in einem gemeinsamen Haus, 2 Autos, sie hat 1200 Euro und er 2500, habe auch einen Titel aber sie geht immer wieder dagegen an, so gaht das es nun schon 4jahre, ohne dass ich einen Euro bekommen habe. Jetzt hat sie es geschafft in Hamm, dass sie nur noch 153 Euro für 2 Kinder zahlen muss und was soll ich sagen, das Geld kam trotzdem wieder nicht. Ich bin leider früh Rentner und bin auf jeden Euro angewiesen, weiss einfach nicht mehr weiter. Sie lacht uns einfach aus, es kommt auch weder Weihnachten noch zum Geburtstag etwas aber ein neues Auto konnte sie sich wieder holen. Wo ist da unser Staat es gibt für Männer keine Unterstützung in unserem Lande.

  6. Tom
    Erstellt am 26. März 2013 um 17:44 | Permanent-Link

    Meine Ex kassiert nur. Wir hatten bis kurz nach der Scheidung in den USA gelebt. Vor der Scheidung wollten wir gerade umziehen. Sie hat die beiden Häuser zu 100% bekommen. Die Schulden habe nach wie vor ich alleine am Hals.

    Nun wohnt sie in Deutschland mit ihrer Mutter und unseren beiden gemeinsamen Kindern zusammen.

    Ich ging auch nach Deutschland, was mein größter Fehler war. Nun muss ich nicht nur den Kindern Unterhalt zahlen, sondern auch noch meiner Ex. Die hat ein riesen Bankguthaben durch den Verkauf der beiden Häuser.

    Sie macht sich ein ruhiges Leben, finanziert ihre Mutter. Beide arbeiten nicht und ich schufte ohne Ende. Habe einen Nebenjob, um so über die Runden zu kommen. Dauernd zerrt sie mich vor Gericht, weil sie der Meinung ist, noch mehr zu verdienen.

    Wofür? Sie hat über ne halbe Million Dollar durch die beiden Häuser und ich soll nach wie vor zahlen? Wo ist in diesem Land die Gerechtigkeit? Meine Schulden, die darf ich tilgen. Aber Unterhalt soll ich auch noch zahlen. Inzwischen komme ich eigentlich nicht mehr aus Deutschland raus, weil ich mir das Ticket in die USA nicht leisten kann. Warum wird das Vermögen meiner Ex nicht berücksichtigt beim Unterhalt?

    Vor Gericht komme ich mir wie ein Depp vor. Dauernd Anwaltskosten und alles Geld fließt an die Ex. Für die Kinder – OK. Da bin ich bereit zu zahlen. Aber doch nicht für jemanden, den man nie mehr im Leben sehen will und der noch dazu reich ist. Sie macht sich einen Spaß, mir eins auszuwischen.

    Sie wollte mein Leben zerstören. Das ist ihr geglückt. Alles hat sie gegen mich aufgehetzt. Meinen Job in den USA hatte ich wegen ihr verloren. Sie hatte sogar meine Familie belästigt und versucht mich auch noch dort schlecht zu machen. Die haben dieser Lügnerin zum Glück nicht geglaubt.

    Alles hat sie bekommen und hier bekommt sie noch mehr. Ich könnte kotzen! Geheiratet hatte sie mich nur, weil sie Kinder wollte. Egal von wem. Ich war der von Anfang an egal. Sie wollte nur Kinder und bei mir bekam sie sogar noch Geld.

    Diese Seite hier ist ein schwacher Trost. Da wundern sich die Politiker in diesem land tatsächlich, dass so wenig Kinder geboren werden! Es soll mal jemand die Gesetze gerecht gestalten!

    Die Frau ist nicht immer gut und unschuldig!

    Rechte für die Väter!!!! Nicht mehr Rechte. Rechte schlechthin. Wir sind die Benachteiligten.

    gezeichnet,
    Zahlarsch

  7. Erstellt am 7. März 2013 um 16:34 | Permanent-Link

    hallo zusammen, bin seit 2007 durch das gericht gesprochen alleinerziehend. habe eine schlammschlacht hinter mir da ist der film rosenkrieg frieden ;-). heute ist alles io – sohn lebt bei mir und wir sind glücklich, mitlerweile in einer patchwork. Unterhalt habe ich über das jugendamt regeln lassen und bekomme regelmäßig diesen unterhalt. also väter, ab zum jugendamt unterhaltsurkunde beantragen und selbst wenn die ex nicht zahlt, aber die kinder unter 12 sind, bekommt ihr eine monatliche geldhilfe (Unterhaltsvorschuss, red.) über das jugendamt. meine ex wollte, dass ich alles verliere ohne rücksicht, heute hat sie alles verloren sogar “ihr” kind.

  8. bernd
    Erstellt am 28. Februar 2013 um 13:01 | Permanent-Link

    Ich bin seit 2 jahren alleinerziehender Vater von 2 Kids (17,12). Meine Exfrau verweigert ebenfasls denn kindesunterhalt. Sie geht zwar arbeiten, aber nur wenn sie mal Lust dazu hat. Ich habe schon alles mögliche unternommen, um wenigstens ein paar Cent für die Kinder zu bekommen, vergebens. Wir sind über Gerichte, Jugendamt etc gegangen. Immer mit der aussage = nix zu holen. Ich habe in meinem leben hart arbeiten müssen, um jetzt da zu stehen wo wir 3 jetzt sind. Uns geht es gut, aber warum soll ich meine Ex verdammt nochmal aus der Pflicht entlassen etwas dazu zutun. Es sind ihre kinder auch. Einen umgang nimmt sie nur wahr, wenn ihr danach ist und dann müssen alle springen, wenn es der gnädigen Dame passt. Wenn wir Männer so handeln würden hätte man uns schon lange abgeholt.

  9. Stefan
    Erstellt am 10. Juli 2012 um 12:19 | Permanent-Link

    Hallo!
    Ich kann die Aussagen im Buch voll bestätigen. Unsere Tochter wohnt (glücklicherweise) bei mir, dem Vater. Ich arbeite 100% + Nebenerwerb (also ca 50h/Woche). Die Kindsmutter arbeitet nur ca. 15h/Woche (könnte mehr), verdient aktuell dennoch ca 3000 EUR.
    Ich muss meiner Ex-Frau trotzdem seit mehreren Jahren Ehegattenunterhalt bezahlen, erhalte aber Null (!) Euro Kindsunterhalt. Alleine die Frage danach bringt die KM auf die Palme: Was mir überhaupt einfallen würde?, »Dir geht es doch so gut.«, »Dann nehme ich unsere Tochter eben zu mir.« usw. Gleichberechtigung steht hier nur auf dem Papier. Zeit, dass sich endlich was ändert.

  10. Jessica
    Erstellt am 23. Mai 2012 um 16:23 | Permanent-Link

    Hallo zusammen!
    Mein Freund und ich sind seit einem Jahr zusammen. Er steckt gerade mitten in der Scheidung, deren gemeinsamer Sohn (14) lebt bei uns. Sie zahlt keinen Kindesunterhalt, hat aber Trennungsunterhalt eingeklagt. Sie ist Friseuse und verdient ihr Geld halt schwarz. Letztes Jahr bekam sie monatelang Leistungen von der Arge für das Kind, das nicht bei ihr war. Mein Freund soll jetzt 2800,- Euro Unterhalt für sie zahlen. Soviel zum Thema ‘’gute Mütter’’. Warum müssen Mütter keinen Unterhalt zahlen und warum gibt es für solche Fälle keine Hilfe?

  11. jürgen stech
    Erstellt am 8. April 2012 um 12:54 | Permanent-Link

    Ich bin seit 2 Jahren alleinerziehender “Gottseidank”Papa! Ich bekomme auch keinen Cent von meiner Ex, da Sie das Geld benötigt Ihren neuen Freund im Knast zu besuchen! Aber andererseits ist es mir egal, dass sie nicht zahlt. Wenn unsere Tochter später unangenehme fragen stellt, wird Sie das bereuen. Wenn Geburtstage und vielleicht die Hochzeit, alles was es Schönes gibt, OHNE SIE stattfinden werden!! Das einzige, was eigentlich traurig ist, dass die Kinder nichts dafür können und eigentlich beide Eltern lieben! Doch wer das nicht will, den sollte man nicht zwingen!

  12. Hans
    Erstellt am 30. Juli 2010 um 18:36 | Permanent-Link

    Tolle Seite, ein großes Lob an den Webmaster.
    Auch ich bin alleinerziehender Vater und muß meiner Ex gehörig Unterhalt zahlen, die sich auf unsere Kosten ein schönes Leben macht. Die Geschichte ist unendlich und ich will hier nicht groß ausschweifen, aber ich wünsche allen Betroffenen die Kraft durchzuhalten und in eine bessere Zukunft zu blicken. Nicht aufgeben und immer dran denken – im Grunde haben sie alle schon viel mehr verloren als mit Geld zu bezahlen ist.

  13. Sandra
    Erstellt am 19. Mai 2010 um 09:29 | Permanent-Link

    @ nilza
    Das kenn ich, wir haben auch noch zwei gemeinsame Kinder (9 und 3), ich muß auch wegen seiner faulen Ex arbeiten gehen, weils sonst hinten und vorne nicht reicht.

  14. brigitte
    Erstellt am 2. Mai 2010 um 22:52 | Permanent-Link

    Mein mann hat aus erster ehe 2 kinder 13. und 15., der 15jährige ist nun zu uns gezogen, jetzt wurde der Unterhalt neu berechnet er soll noch 290 euro zahlen, wir waren beim anwalt und fordern nun von ihr (der Ex) auch kindesunterhalt. Jetzt kam ein schreiben, dass sie hartz4 bezieht und nicht arbeiten könnte, lach. Meine frage: bekommt mein mann einen Titel, auch wenn sie hartz4 bezieht?

  15. Manuela
    Erstellt am 17. März 2010 um 13:49 | Permanent-Link

    Hallo,
    ich bin mal eine Mutter die Ihren Kindern Unterhalt zahlt und wesentlich hinaus noch mehr tue. Dass heißt alle 14 Tage von Freitagabend bis Sonntagabend gehe ich meinem Umgangsrecht nach, und 1 x in der Woche hole ich sie aus der Schule und versorge sie mit Abendessen. Wenn weitere Sachen anfallen wie Kleidung, Schuhe, Frisör, etc. bin ich nicht die letzte die dazu beiträgt. Ich frage mich, wie schaffen es andere Frauen der Unterhaltszahlung nicht nachzukommen? Ich arbeite sehr viel, lebe sehr sparsam, habe mich von der Außenwelt sehr zurückgezogen, ja damit ich keinen Cent versuche auszugeben. Habe keinen Partner und lebe alleine. Also, ich muss für meinen Lebensunterhalt selbst aufkommen. Was ist nun das Resultat dieser Sache, dass mein Exmann noch mehr Unterhalt für die Kinder will, weil ihm das Geld nicht mehr ausreicht. Mein Ex ist seit einem Jahr wieder verheiratet, bekommt demnächst das 3. Kind, hat sich mit seiner neuen Frau ein Haus gekauft, Hochzeitreise hinter sich, ist Rechtsanwalt von Beruf, gönnt sich sehr viel, und ihm reicht das Geld hinten und vorne nicht.
    So und jetzt soll ich noch mehr zahlen. Habe Schulden, habe mich aus einer Partnerschaft gelöst, musste mir neue Möbel anschaffen und bin noch lang nicht fertig. Nebenher finanziere ich die Kinderwochenende ebenfalls, die jedesmal teuer sind. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Wahrscheinlich soll ich bluten, dass ich mein Exmann verlassen habe. Gut, ich habe mich mittlerweile der Situation gestellt und werde darum kämpfen, dass ich auch noch ein wenig Leben darf.
    Meine allerletzte Waffe die ich hierzu einsetzen kann (auch wenn mir das Herz blutet und eventuell die Kinder drunter leiden müssen) ist, das Umgangsrecht nicht mehr wahrnehmen zu können, weil ich nicht mehr weiß, wie ich das alles finanzieren soll. So, jetzt könnt ihr mal die andere Seite lesen, über Frau die ein Beispiel ist für Männer, die sich ein Dreck um die Kinder scheren und für Frauen die es irgendwie schaffen sich von der finanziellen Verantwortung zu drücken. Ich weiß nicht was ich falsch mache, aber mehr kann ich nicht nicht mehr tun.

  16. Julia
    Erstellt am 17. März 2010 um 08:11 | Permanent-Link

    Keinen Unterhalt zu zahlen wird in England mit Führerschein und Passentzug bestraft …. das hilft es deutlich zu machen ….
    In Deutschland bringt Parkknöllchen nicht zahlen sofort mehr Ärger mit sich, als säumiger Unterhalt …. da stimmen die Werte nicht …..
    Den seelischen Schaden für die Kinder abwenden helfen muss um einiges härter bestraft werden …. sonst wird durch Mehrarbeit der bestraft, der oder die das Kind versorgt …. Täter und Opfer tauschen ihre Rollen …. der Täter kann sich in der Opferrolle verstecken statt zur Verantwortung gezogen zu werden …. vielleicht sind die hohen Kosten, die dadurch beim Staat aufschlagen, irgendwann ein Anlass zur Änderung … es wäre wünschenswert für zukünftige Kinder in dieser Situation zu erleben, wie sowohl der Vater als auch die Mutter zu ihrer Zeugung stehen, auch wenn sie nicht mit dem Kind zusammenleben und unter der Trennung schmerzhaft leiden

  17. Mark
    Erstellt am 27. Februar 2010 um 09:00 | Permanent-Link

    Bei meiner Ex ist es nicht anders.
    Anfangs keinerlei Interesse an unserem Kind, wochenends nur auf Disco, das ganze Geld für ihre Kleidung und Kosmetik ausgeben, verliebt sich in meinen Freund, verlässt mich, lässt ihren Sohn im Stich und kassiert jetzt auch noch Geld für unseren Sohn obwohl er schon immer bei mir ist.

  18. Sandra
    Erstellt am 10. Januar 2010 um 00:42 | Permanent-Link

    Bin die zweite Frau und die Tochter meines Mannes lebt seit zwei Jahren bei uns. Und auch ihre Mutter zahlt keinen Cent, ist nun bereits zum dritten Mal verheiratet und hängt lieber an der Flasche, als sich eine Arbeit zu suchen und für ihre Tochter, die sie ja auch haben wollte, Unterhalt zu zahlen. Die zehn Jahre vorher, als mein Mann noch Unterhalt zahlen musste, hat sie das für selbstverständlich gehalten, dass er zahlt. Und sie? Ich finde sowas dem Kind gegenüber verantwortungslos. Und wer soll sonst die Verantwortung für ein Kind übernehmen können, wenn es selbst die eigene Mutter nicht kann?

  19. nilza
    Erstellt am 13. Mai 2009 um 11:37 | Permanent-Link

    Ich bin selber frau und finde, es ist ein Unverschämtheit, was vielen Frauen machen. Mein Ehemann hat zwei Kinder von seiner ex, eines lebt bei ihr und eines bei uns, mein Mann muss Unterhalt zahlen, aber sie nicht! Wir haben noch ein gemeinsames Kind, und ich muss für alles arbeiten, nur weil eine Ex zu faul ist zum Arbeiten.
    Ich weiss nicht, wieso das alles so ungerecht sein kann.

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